Fairer Handel

Was ist eigentlich fairer Handel? Bei dem fairem Handel wird der Preis eines Produktes zugunsten der Produzenten über dem eigentlichen Weltmarktpreis angesetzt. Der Fairhandel ist hauptsätzlich bei Produkten aus Lateinamerika und Afrika, also Dritte Welt Ländern, von Bedeutung. Meist werden Lebensmittel, aber klassische Industrie- und Handwerksprodukte fair gehandelt.

Zum Beispiel werden Südamerika und Afrika Bananen angebaut. Die Menschen, die die Bananen ernten, bekommen für ihre harte Arbeit oft nur wenig Geld. Damit sich das ändert, sorgen also Fairhandelsorganisationen für einen fairen Handel. Die Arbeiten kommen einen besseren Lohn für ihre Arbeit und können ihre Familien besser versorgen. Von dem Geld profitieren nicht nur die Produzenten, sondern auch die gesamte Volkswirtschaft des Landes. Von dem besseren Lohnen können sie sich Medikamente oder Konsumgüter leisten, dadurch steigt der Binnenhandel. Die Infrastruktur wird durch den Bau von Schulen, Brunnen oder Krankenstationen gestärkt.

Für diese Hilfen muss der Verbraucher bei uns allerdings etwas mehr für seinen Bananen bezahlen.
Experten halten den fairen Handel für eine große Chance Entwicklungsländern dabei zu helfen, sich auf dem Weltmarkt zu etablieren. Dafür sollte der Verbraucher auch bereit sein, etwas dazu beizutragen.

Das Angebot fairer Produkte ist in den letzten Jahren stark gestiegen, sowohl bei den Nahrungsmitteln, weniger bei Reisen, als auch bei Konsumgütern.
Fairer Handel ist zudem ein Beitrag zum Abbau der Kinderarbeit, denn wenn die Eltern genug verdienen um ihre Familie zu ernähren, müssen die Kinder nicht mehr arbeiten und können eine Schule besuchen.

Doch wo kann man fairtrade Produkte kaufen? Nicht nur Bio-Läden und Eine-Welt-Läden führen diese Produkte, sondern inzwischen auch über 24.000 Supermärkte, zum Beispiel Edeka, REWE oder dm.
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